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Neuheit 2021: Hochgenaue Bearbeitung technischer Keramik

Mit der Grundlagenforschung beschäftigt sich Kern Microtechnik ebenfalls intensiv. Es ist uns gelungen, die hochgenaue Bearbeitung von technischer Keramik auf ein neues Level zu heben und die möglichen Abtragraten zu vervielfachen. Der Hauptgrund, warum Keramik nicht häufiger eingesetzt wird, ist die teure mechanische Endbearbeitung, die bis zu 80 % der gesamten Bauteilkosten ausmacht.

Die Kern Anwendungstechnik, insbesondere das Team um Systemingenieur Marvin Gröb, hat sich zum Ziel gesetzt, diesen hohen Kostenanteil prozessstabil zu senken. Mit Erfolg! In Kombination mit Spezialwerkzeugen auf Kern Maschinen wurde ein duktiler Schnittmodus entwickelt, der beim Fräsen die Keramik nicht bricht, sondern einen Span fließen lässt. Gleichzeitig wird die problematische Kantenbrüchigkeit zuverlässig vermieden und der Werkzeugverschleiß gesenkt. „Wir können darüber hinaus auch deutlich tiefere Bohrungen als bislang realisieren und erzielen mit unserer Kern-Micro-Baureihe µm-genau höchste Oberflächengüten“, erklärt Marvin Gröb. „Diese revolutionäre Entwicklung hat eine hohe Relevanz für den praktischen Einsatz.“

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